Kl: Ich muß mich ducken, um da durchzukommen. Es ist eine alte
Holztür mit Beschlägen. Der Raum liegt etwas tiefer. Es ist
dunkel, ich fühle, daß der Boden uneben ist. – Die Klientin
betätigt einen „inneren Lichtschalter“. - Der Raum ist
heller. Links sind Holzkisten mit Gitter. Hinten kann ich nichts erkennen,
aber ich kann mit einer Taschenlampe hingehen. Rechts oben ist ein Fenster,
wo etwas Licht reinfällt. Geradeaus ist ein Wasch-becken. Ich bin
neugierig auf die dunkle Ecke. Dort geht jetzt eine Neonröhre an.
Da ist ein Kasten, ähnlich wie eine Hun-dehütte. Auf dem Boden
liegen abgenagte Knochen. – Die Klientin schaudert.
– Der Hund ist nicht mehr da, alles ist sehr alt. Ich gehe jetzt
mal in den Käfig, öffne die Tür. Da steht nur noch ein
Napf. Es ist schon lange her, man riecht auch nichts.
Th: Schau mal, was du machen möchtest oder wie geht es dir dabei?
Kl: Ich frage mich, wer da einen Hund eingesperrt hat und wie lange das
her ist. Mein Bedürfnis ist es aufzuräumen.
Th: Das ist die eine Möglichkeit, die andere Möglichkeit ist
es, auf der Zeit-achse rückwärts zu gehen, bis der Hund von
selbst auftaucht und dann bist du in dieser Zeit, wo es geschieht. –
Klientin bejaht – Schau mal, wie er dich anschaut, wie er auf dich
reagiert.
Kl: Es ist ein schwarzer, edler Hund. Ein Dobermann. Einerseits edel und
andererseits gefährlich. – Therapeut fordert zur direkten Kommunikation
auf – Du wirkst auf mich edel und arrogant, aber auch gefährlich
und bedrohlich. Ich möchte dir nicht ohne Käfig gegenüberstehen.
Th: Schau mal wie er reagiert.
Kl: Du guckst traurig, aber ich weiß nicht wie du so drauf bist.
Ich weiß ja nicht, ob du mir als nächstes an die Kehle springst.
Aber das tut mir jetzt leid, daß es dir da drin so schlecht geht
und wahrscheinlich bin ich die erste, die mit dir gesprochen hat und jetzt
schöpfst du Hoffnung, daß ich dich streichle und raus lasse.
- Er nickt und kommt etwas näher. – Hundegebell wird eingespielt
– Ich sehe ein Schild: „Vorsicht bissiger Hund”. Aber
ich merke, daß ich das selbst ausprobieren möchte. Ich mache
die Tür etwas auf, damit du die Nase durchstecken kannst. Und ich
sehe dann, was du machst. Er schnuppert, eigentlich ganz lieb. Du bist
eigentlich ein ganz lieber.
Th: Eigentlich erstaunlich, daß die Leute ein Schild aufgehängt
haben.
Kl: Ja, ich merke, daß mich das sauer macht, weil die Folge davon
ist, daß du einsam bist und da unten im Keller ist es so dunkel.
Das ist Tierquälerei. Ich muß dich raus lassen. Möchtest
Du raus? Er sieht mich an und hält den Kopf schief. Oder hast du
Angst? Er will mit mir mitkommen. Das finde ich aber nicht so schön.
Ich will dich gerne raus lassen, aber mir geht es nicht gut, wenn du mitkommst.
Da bekomme ich ein beklemmendes Gefühl im Bauch. Irgend etwas beengt
mich, macht mich traurig. – Therapeut fordert das beklemmende Gefühl
auf, sich in dieses Bild zu integrieren.
– Es kommt jemand mit zwei Grabsch-Händen, eine dunkle Gestalt.
– Klientin wird zur direkten Kommunikation aufgefordert –
Stopp, bleib stehen, was willst du? Er will mich festhalten. Die Stimme
ist wie eine Computerstimme. Ich will nicht festgehalten werden. Er sagt,
doch ich brauche das. Ich bin ziemlich ungeduldig mit dem Kerl.
Th: Schau mal wie der Hund reagiert.
Kl: Er will mich beschützen, ich habe noch den Fuß vor der
Tür. Vielleicht soll ich ihn mal raus lassen. Er stellt sich jetzt
ganz eng an mein Bein und bellt ihn an. Hast du speziell mich gesucht
oder bist du so programmiert, daß du alles und jedes angrabschst.
Er meint mich. Das habe ich befürchtet. Dann zeige mir doch mal,
wo du herkommst oder wer dir diesen Auftrag einprogrammiert hat. Er fährt
aus dem Keller raus in den Flur. Jetzt nehme ich den Hund mit, den kann
ich jetzt gut gebrauchen. Er fährt in einen Gang. Da ist es ziemlich
dunkel. Ich sehe eine Holztür, da scheint unten Licht raus. Die Tür
ist offen und da sitzt ein Zauberer am Tisch und liest ein dickes Buch.
An der Wand sind Reagenzgläser. Hallo. Er sagt, auf mich hat er gewartet.
Hast du den Roboter programmiert? Na klar, man paßt sich ja an.
– Klientin und Therapeut lachen.
Th: Das ist ein moderner Alchemist.
Kl: Ich gehe jetzt in den Raum und stelle fest, daß ich ziemlich
klein bin.
Th: Frage ihn doch mal, was er da für ein Buch liest?
Kl: Was ist das für ein Buch, das du da gerade liest? Das Buch der
tausend lehrreichen Formeln. Und was willst du von mir? – Klientin
erstaunt: Warum hast du mir den Roboter geschickt? Ich hätte ja auch
weglaufen können. Er sagt, weil ich weiß, daß dich das
anzieht. - Weißt du schon alles über mich? - Ja klar. - Ist
das dein Hund? - Er verneint. - Ich fühle mich wie ein kleines Kind,
stampfe mit dem Fuß und er nimmt mich nicht für voll. –
Stimme wird trotzig -
Th: Ich vermute das kennst du. – Klientin bejaht. – Schau
mal, wer auftaucht. Stampfe mal in deinen inneren Bildern mit dem Fuß
auf und spüre mal, daß du nicht für voll genommen wirst
und sieh mal wer vor dir steht.
Kl: - mit trotziger Stimme – War schon da! Mein Vater natürlich.
Th: Dann würde ich mich jetzt mit dem Alchemisten verbinden. Hole
mal deinen Vater dazu und sage dem Alchemisten, daß du ganz klein
bist und das von deinem Vater kennst.
Kl: Es wäre nett, wenn du mich unterstützt, wenn ich meinen
Vater hole. Ja, er hilft mir. Ich fühle mich klein, wie 10 Jahre.
Papa, wieso nimmst du mich nicht ernst? Höre mir mal zu. Versuche
mal mitzukriegen, wie es mir geht. Ich habe das Gefühl, daß
es dich nicht interessiert und ich habe schon keine Lust mehr. Das ist
eine harte Erkenntnis. - Klientin ist durcheinander, trotzig und weiß
nicht was sie zu ihm sagen soll. – Hast du irgend eine Verbindung
zu mir? Er hat mich lieb. Das fällt mir schwer zu glauben, ich verstehe
darunter etwas anderes. Er sagt, ich bin etwas besonderes. – Klientin
trotzig: „bla bla bla” - Mir fällt es schwer, dir das
zu glauben. Du machst dir nicht die Mühe das an dich ranzulassen,
was ich hier sage. Du bist dicht, total dicht. Du bekommst auch nicht
mit, was du selbst willst. Du rennst mit Scheuklappen durch die Gegend
und ab und zu explodierst du.
Th: Ich hätte da eine Idee. Wenn er dich wirklich liebt, dann soll
er dir eine Szene zeigen, wo du es gespürt hast. Wenn, dann soll
er sich jetzt auf dem Absatz umdrehen und ihr geht in eine Szene rein,
wo das vielleicht wirklich da war. Schau mal, ob er es dir zeigt.
Kl: O.K. ich gebe dir ein Chance. Zeige mir doch mal eine Situation, wo
du das Gefühl hattest, daß du mich lieb hast. – Klientin
ist erstaunt - Irgendwie hat er sich mit der Szene vertan. Das ist im
Ehebett von Mama und Papa und ich sehe wie sie miteinander kuscheln. Das
was ich erahne, gefällt mir überhaupt nicht.
– Therapeut fordert zur direkten Kommunikation auf und macht den
Vor-schlag, den Alchemisten hinzuzuziehen – Ich möchte nicht,
daß noch jemand dabei ist. - sie sagt zum Alchemisten: Du kannst
Dir das mit einem Fernglas ansehen, aber nicht direkt im Zimmer stehen.
Da ist ein kleines Mädchen, ich sehe mir das aber von außen
an wie ein Röntgen-blick durch die Decke, weil darüber ist die
Zudecke – Klientin spricht genervt – und darunter ist es dunkel
und darunter verstehe ich wirklich nicht Liebe und außerdem ist
es heiß und stickig und man bekommt keine Luft. Und überall
fühle ich diese Haare, diesen Pelz. – lacht –
Er kuschelt sich an das Mädchen. Ich will nicht glauben was ich
da sehe. – Klientin ist entsetzt - Er führt sein Glied in ihren
Mund, aber zärtlich. Das verstehe ich nicht unter liebhaben.
Th: Am besten gehst du hin und sagst es ihm direkt.
Kl: Klopf, klopf, hallo, aufhören! – lacht – Stopp, das
verstehe ich nicht unter liebhaben. Die Szene brauchst du mir nicht zeigen.
Also, sei froh, daß ich das vergessen habe.
Th: Kleiner Hinweis: Frage mal den Al-chemisten, ob das was mit der Grabsch-maschine
zu tun hat. Sieh mal, ob es da einen Zusammenhang gibt.
Kl: Jetzt muß ich die Szene wechseln. – Klientin atmet tief
durch.
Th: Jetzt wird das Thema heiß, merkst du das? – Klientin bejaht.
Kl: Ich bin wieder in der Höhle bei dem Alchemisten. Ist das der
Zusammenhang .... äh, das nervt mich. Er sieht mich nur über
seine Brille an, und zeigt mir damit, daß ich das selbst weiß.
– Therapeut fordert die Klientin auf, dem Vater von der Grabschmaschine
und dem Hund, der für Aggression steht zu erzählen. –
Ich kriege kaum Luft, du erdrückst mich mit deinem Scheiß.
Ich zieh die Decke weg, runter da, weg da, das tut man nicht, das ist
ein kleines Mädchen. Er hat noch den Arm um sie.
Th: Ist er wie der Roboter?
Kl: Haariger. Er sagt, die gehört mir. - Die gehört dir überhaupt
nicht, sie gehört sich selbst und mach dir mal bewußt, was
du da gerade alles kaputt machst in ihr. Das ganze Vertrauen, das sie
in die Menschheit hat wird zerstört. Was bildest du dir ein –
erregt, Klientin fehlen die Worte – Ich habe jetzt noch darunter
zu leiden, mein Leben lang. Ja, jetzt wird mir einiges bewußt. Ich
bin so nett und schone dich mit der Folge, daß es mir immer schlechter
geht. Und dann such ich mir immer Typen, die genauso Scheiße sind,
weil ich den Konflikt nicht gelöst habe. Dann kann ich die ganze
Kacke ja noch 10 x durchmachen.
Th: Bist Du wütend oder traurig? Frage mal das Baby. Sieh mal was
mit ihr ist. Wie alt ist das Kind?
Kl: 3 – 4 Jahre. Das sind jetzt verschiedene Bilder. Mal bin ich
kleiner, mal größer.
Th: Frage mal deinen Papa wie oft das passiert ist?
Kl: Würdest du mir freundlicherweise mal erzählen, wie oft das
gelaufen ist? – genervt – Zehn bis zwölf Mal.Im Moment
spüre ich hauptsächlich Ekel und Re-spektlosigkeit. Ich verachte
dich dafür. Du bist nicht fähig ein Vater zu sein. Jetzt habe
ich eine schreckliche Idee. Was ist mit meiner Schwester, hast du sie
auch angefaßt? Ja. Arschloch, scheiße. – Klientin schlägt
mit dem Dhyando, beschimpft den Vater und schreit, hört kurz auf,
kommt aber wieder in die Wut und Verzweiflung. Der Therapeut unterstützt
die Situation mit dramatischer Musik. – Das Mädchen spuckt
ihn an. Sie duscht jetzt die ganze Zeit.
Th: Sie will sich reinigen.
Kl: Ich will deine Augen nicht mehr se-hen. Ich habe da kein Bock mehr
drauf. Ich bin nicht mehr für dich verantwortlich. Warum hast du
das gemacht? Er sagt, ich habe dich doch so lieb. – energisch –
Das ist aber falsch. Er sagt, vor erwachsenen Frauen ekelt er sich.
Th: Hole mal deine Mutter herbei.
Kl: Mami, Papi macht mit mir Sachen, die zwischen euch laufen sollten.
Sie sagt, ich weiß. Toll, danke. – enttäuscht - Weißt
du, wie das für mich ist? Sie sagt, ich habe doch alles. - Was habe
ich denn? Ich brauche jemanden, auf den ich mich verlassen kann.
Th: Erzähle deiner Mutter, wie es sich später in deinen Beziehungen
auswirkt.
Kl: Du weißt doch, daß es mir schlecht geht, du siehst es
jeden Tag. Was meinst du was mit mir in der Pupertät passiert. Ich
bekomme Bulimie, bin immer einsam und kann niemandem vertrauen. Und im-mer
dieses Gefühl, sich total auszuklinken, überhaupt nicht zu wissen,
was ist wirklich und was nicht.
Th: Der Alchemist hat das ganze Wissen und er ist ein Anteil von dir.
Und irgendwie ist er abgeschnitten.
Kl: Wo ist er denn? Du mußt ab und zu zu mir kommen, damit ich nicht
vergesse, daß es dich noch gibt. Zeige dich mal. Ich möchte
wissen was ich brauche und was richtig und wichtig ist.
Th: Ich denke, er weiß was du brauchst. Deshalb hat er diesen Roboter
gebaut und ihn dir nachgeschickt, damit er dich zu dieser Situation hinführt
und du es endlich aufdeckst. Er ist total für dich.
Kl: Doch, das fühle ich. Er ist so weit weg. Ich habe das Gefühl,
er testet mich, ob ich reif genug dafür bin, um da hinzusehen.
Th: Hast du das vorher schon geahnt?
Kl: Ich hatte das immer mal wieder aus der Sicht des Babys und hatte leichte
Erstickungsanfälle, bin jähzornig geworden und bin ohne Grund
auf Papi los und wollte ihn umbringen. Ich konnte es aber nicht einordnen.
Irgendwo wußte ich das, hatte aber keine Bilder dazu. Er ist so
gestört. – Therapeut fordert zur direkten Kommunikation auf.
– Du bist so gestört. Ich habe dir ein paar Chancen gegeben
und dir erzählt, daß ich Bulimie habe. Du hattest in dem Moment
eine Chance. Ich habe dir erzählt, daß ich eine Therapie und
Ausbildung mache. Du fragst aber nicht einmal nach und zitterst wahrscheinlich
die ganze Zeit, daß ich dahintersteigen könnte. Was geht denn
bei dir ab? Hast du Angst, daß ich es irgendwann einmal weiß,
was passiert ist? Er sieht nach unten und fängt an zu heulen. Papi
nein, diesmal nicht. Ich übernehme nichts. Es tut mir leid, daß
du ein Problem hast, aber diesmal schone ich dich nicht. Es wird Zeit,
daß du in Therapie gehst.
Th: Was machst du jetzt mit solchen Eltern?
Kl: Ich will nichts mehr von ihnen. Hallo Mami und Papi, ich weiß
nicht, ob ihr es gemerkt habt, aber in mir hat sich was getan und ich
brauche euch nicht mehr. Ich finde es o. k. wie wir miteinander umgehen
und ich kann für mich selbst sorgen. Ich weiß auch, was ich
an euch hatte, es gab auch viel schönes, aber auch viel Scheiß.
Ihr seid traurig und verzweifelt. Scheiße! – erregt –
So geht ihr halt mit Euch um, da seid Ihr selbst schuld. Warum laßt
Ihr euch nicht auf Gefühle ein? Ich habe euch Chancen gegeben und
ihr müßt auch nicht zusammen bleiben. Mami weint, Papi ist
blaß. Papi, was du früher unter liebhaben verstanden hast,
war für mich die Hölle. Das hat in mir alles kaputt gemacht.
Ich habe in der Kindheit nur geträumt und in der Pupertät habe
ich Bulimie gekommen. Ich gehe jetzt meinen Weg.
Th: Wie reagieren sie darauf?
Kl: Den Teil habe ich fast vergessen, daß du mich immer vertrimmt
hast. Ich habe jetzt genug Helfer. Sieh dir mal den Alchemisten an. Das
ist ein stattlicher, großer, allwissender Papa, so wie ich ihn mir
vorstelle. Mein eigener. Und der wird für mich sorgen. Und außerdem
habe ich noch den Hund. Er ist sprachlos. Und zu dir Mami, ich habe dir
vor 4 Jahren gesagt, daß ich mich mißbraucht fühle und
daraufhin hat sie die Ohren auf Durchzug gestellt und gesagt, ich soll
ihr nichts mehr sagen. Und seitdem hat sie Tinnitus.
Th: Deutlicher geht es nicht mehr.
Kl: Mami, ich weiß, daß du mich nicht wolltest, aber ich erwarte,
daß du zu mir stehst.
Th: Und sie war nicht für dich da, als dein Vater dich mißbraucht
hat.
Kl: - sehr erregt - Du haust immer ab und wir waren mit Papi alleine.
Oder du kommst abends gar nicht nach Hause. Wir haben im großen
Bett geschlafen und Papi lag dann auch noch da. Papi hatte eine Anzeige,
weil er ein Mädchen an-gefaßt hast. Aber nein, du glaubst das
ja nicht. Ständig diese Angst, einer bringt den anderen um. Alle
Türen waren zerbrochen. Wenn Papi dich bedroht, schmeiße ich
mich dazwischen, damit du nichts abbekommst. Wenn er das mit mir macht,
siehst du nur zu. Scheiße! – Klientin wirft ihren Eltern alle
möglichen Situationen aus dem Leben vor. – Ich setze mich jetzt
auf das Sofa und ihr müßt alleine damit klar kommen. Ich bin
nicht mehr für Euch zuständig.
Th: Sieh mal, ob die beiden bereit sind.
Kl: Sie wollen nicht alleine gelassen werden.
Th: Eltern sollten für die Kinder dasein und nicht umgekehrt. Frage
doch mal den Alchemisten.
Kl: Was sagst du dazu? Er sagt, ich sei doch dadurch ganz schön gewachsen.
Darf ich aber jetzt langsam anfangen mich auszuruhen? Ja, ich kann es
jetzt gelassen angehen. Er sagt, gehe deinen Weg.
Th: Frage ihn mal, ob es wichtig ist, daß du innerlich von ihnen
Abschied nehmen sollst.
Kl: Er nickt.
Th: Was machst du jetzt mit dem Hund?
Kl: Er ist ein Zeichen für meine runtergeschluckte Wut.
Th: Frage ihn mal, ob er öfter bellen und dich beschützen will.
Dann ist die Aggression da.
Kl: Ich bin im Moment mit einem Mann zusammen, da brauche ich den Hund.
Hilfst du mir dabei, die Wut dann zu zeigen? Ja, er ist für mich
da. Der Alchemist sitzt jetzt mit einer Glaskugel da. Jetzt ist es eigentlich
alles ganz schön.
Th: Wie sieht jetzt der Raum vom Anfang aus?
Kl: An der Decke hängt ein Motorrad. Der hintere Teil, wo der Hund
war ist jetzt hell und alles ist sauber. - Ich verbinde mit einem Motorrad
Freiheit. Duch die Gegend fahren, bei schönem Sonnenuntergang.
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